Fahrzeugaufwertung / Autopflege

Autopflege ist wichtig!!!

Es bestehen wohl kaum Zweifel, dass gerade in Deutschland der Pflege des eigenen Fahrzeuges besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Nicht umsonst wird hier die größte Autowaschanlage der Welt betrieben und jeder Supermarkt besitzt seine eigene Abteilung für Fahrzeugpflegemittel, von den unzähligen Fachgeschäften für Tuning und Aufbereitung einmal ganz abgesehen.

Doch diese Liebe zum gepflegten Fahrzeug zahlt sich aus, unter anderem durch den im Durchschnitt hohen Wiederverkaufswert deutscher Gebrauchtfahrzeuge und dies nicht nur in der Bundesrepublik alleine. Selbst älteste Fahrzeuge mit mehr als deutlichen Gebrauchsspuren finden in fernen Ländern reißenden Absatz.

Die Fahrzeugaufwertung, also die Veränderung des Wagens im technischen und optischen Bereich mit dem Ziel, dem Fahrzeug einen entweder rein ideell höheren oder auch rechnerisch höheren Wert zu verleihen, gehört zu den meistgenutzten Optionen von Fahrzeugbesitzern.

Was ist eine Fahrzeugaufwertung Autopflege und warum?

Die Spanne, in der sich der Begriff Fahrzeugaufwertung bewegt, ist enorm groß. In der einfachsten Form ist eigentlich schon das Regelmäßige waschen und reinigen des Autos eine Fahrzeugaufbereitung oder besser, Fahrzeugaufwertung. Das findet in der Fahrzeugaufbereitung seine Fortsetzung, etwa zum Zweck des Weiterverkaufs, wobei hier durch die sorgfältige Aufbereitung des Lacks und der Polster sowie der Armaturen eine optische Aufwertung stattfindet, die den veranschlagten Verkaufspreis deutlich erhöhen kann, denn wie bei vielen anderen Dingen zählt auch beim Gebrauchtfahrzeug der erste Eindruck. Gute Fahrzeugaufbereiter werden dabei auch mit größeren Problemen wie Brandflecken in Sitzbezügen oder Rissen in Kunststoffablagen fertig. Manchmal kann sogar der Austausch bestimmter Teile notwendig sein.

Folieren

Das Folieren eines Wagens beinhaltet sogar zwei vorteilhafte Aspekte. Durch die Folie wird das Fahrzeug einerseits optisch verändert und erhält in den Augen des Besitzers einen neuen Look und andrerseits schützt die Folie den eigentlichen Lack vor schädigenden Einflüssen wie Staub, aufwirbelnde Steine oder tiefer gehende Kratzer. Es ist also sowohl Aufwertung wie auch Werterhalt gleichzeitig. Dabei besitzt die Autofolie noch den Vorteil, das ihre Aufbringung und auch Entfernung relativ einfach ist, sodass im Gegensatz zu einer neuen Lackierung ein Farbwechsel Finanziell nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Lackpflege

Davon abgesehen kann auch für den Lack des Fahrzeuges selbst viel getan werden, etwa durch die regelmäßige Pflege mittels Polituren und einer anschließenden Versiegelung. Dies gilt ebenso für die Felgen und im Besonderen für Aluminium-Felgen. Eine fachgerecht durchgeführte Lackpflege, die periodisch wiederholt wird, verlängert die Lebensdauer der Farbschichten erheblich und verhindert beispielsweise die Schädigung durch UV-Strahlung. Zudem verdichtet die Versiegelung die Lackoberfläche und macht sie unempfindlicher gegen Steinchen oder grobe Staubpartikel.

 

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Motorraum und Unterboden

Auch der Motorraum gehört zu einem Fahrzeug und darf gepflegt werden. Eine regelmäßige Motorwäsche verhindert die dauerhafte Anhaftung von Betriebsmitteln wie Öl und durch die Motorwäsche können eventuell auftretende Schäden schneller entdeckt werden. Wenn beispielsweise eine Dichtung nicht mehr funktioniert, ist das dadurch auslaufende Motorenöl wesentlich leichter zu erkennen als in einem verschmutzten Motorraum.

Vom Motorraum ist es nur ein kleiner Schritt zum Unterboden, ebenso ein Bereich, der zwar nicht sichtbar ist, aber trotzdem regelmäßige Pflege benötigt. Es lohnt sich, den Unterbodenschutz regelmäßig zu erneuern und speziell vor und nach der kalten Jahreszeit zumindest eine Sichtkontrolle durchzuführen, wobei auch gleich die Radmanschetten auf ihre Funktionalität geprüft werden können.

Der Innenraum

In modernen Fahrzeugen kommen gerade im Innen- oder Passagierraum eine Vielzahl unterschiedlicher Kunststoffe zum Einsatz. Das beginnt bei den Sitzbezügen, geht über die Fußmatten weiter und setzt sich am Armaturenbrett und den Seitenverkleidungen oder dem Dachhimmel fort.
Die Sitze in einem neuen Fahrzeug lassen sich ohne Probleme mit entsprechend passenden Schonbezügen vor Beschädigungen wie Abrieb oder Sonneneinstrahlung schützen. Wer auf den optischen Eindruck etwa seiner Lederbezüge nicht verzichten will, findet im Fachhandel eine große Auswahl verschiedener Pflegemittel hierzu.
Für glatte Kunststoffe bewährt sich ein einfaches Cockpit-Spray, das sowohl neue Kunststoffflächen schützt, wie auch schon älteren Flächen zu neuem Glanz verhilft.

Autopflege lohnt sich immer, sowohl unter dem Aspekt der Sicherheit wie auch dem des Komforts und letztlich unter dem des Werterhalts.

So,  und nun geht es in die Praxis ;))

Anleitung für die Handwäsche
Lasst euch Zeit beim Autowaschen und sucht euch einen Ort an dem die Handwäsche erlaubt oder zumindest von beispielsweise dem Waschboxen-Betreiber geduldet ist. Solange ihr keine Box blockiert, lassen die meisten Betreiber mit sich reden. Und jetzt wird gewaschen!

1. Abstrahlen
Den Wagen gründlich mit dem Hochdruckstrahler von grobem Dreck säubern. Erst kurz über die Front, damit die Insekten kurz anweichen können, dann den gesamten Rest des Wagens, zum Schluß gründlich über die Front. Radkästen nicht vergessen.
Im Winter kann die Lanze auch unter den Wagen gehalten werden, um Salz abzuspülen.

2. Vorbehandlung
Ggf. den optionalen Flugrost- und Teerentferner nun anwenden. Nicht pauschal, sondern nur, wenn auch Flugrost und Teer vorhanden sind (in der Regel nur der Fall wenn Fahrzeug länger nicht gepflegt wurde oder in der nähe von Bahnstrecken oder Schwerindustrie abgestellt ist).
Als Reiniger verwenden wir unter anderem Aussenreiniger von Koch Chemie, Swizöl,

• Wird der ganze Wagen eingesprüht, zuvor Gummi und unlackierte Kunststoffe auf Verträglichkeit prüfen
• Auch Felgen, Bremsanlage und Bremsscheiben mit einsprühen
• Auspuffendrohre mit einsprühen.
• Nach Einwirkzeit (Gebrauchsanweisung) alle betroffenen Bereiche gründlich mit klarem Wasser abstrahlen

3. Eimerbefüllung
Zwei Eimer mit (wenn möglich: warmem) Wasser füllen. Darauf achten, dass die GridGuard Siebe unten drin liegen. Diese sorgen dafür, dass aus dem Handschuh ausgewaschener Schmutz absinkt und am Boden bleibt. Die in den Eimer tauchende
Hand stößt gegen das Sieb und kann den Schmutz am Eimerboden nicht wieder aufwühlen.

4.1 Handwäsche
Waschen nach der 2-Eimer-Methode. Diese Methode bedeutet eigentlich ursprünglich, dass man aus dem ersten Eimer sein „Frischwasser“ bezieht, mit dem man auf den Lack geht (also den Waschhandschuh drin vollsaugt). Wenn man den Handschuh dann wieder vom Lack nimmt, wäscht man ihn erst im 2. Eimer aus, um ihn dann im 1. Eimer erneut mit „Frischwasser“ vollzusaugen. Diese Methode habe ich anfangs benutzt, aber sie kam mir mit der Zeit unnötig aufwendig vor.
Bei einem völlig verdreckten Auto mag es Sinn machen, das Frischwasser völlig frei von Schmutz zu halten, aber dann kann man sich auch gleich das GridGuard Sieb darin sparen. Bei normal verschmutzten Autos jedoch hielt ich das für übertrieben und habe meine eigene 2-Eimer-Methode entwickelt: Ein Eimer ist für alle wenig verschmutzten Bereiche über der „Gürtellinie“, der andere für die stärker verschmutzten Bereiche darunter (Spritzbereiche) und die Felgen. Entsprechend nehme ich auch einen „besseren“ Handschuh für die Bereiche „über der Gürtellinie* “ als für die darunter.Meine Methode mag von der Fachwelt nicht so anerkannt sein wie die „echte“ 2-Eimer-Methode, aber ich fahre seit Jahren gut damit.
Man beginnt mit dem Eimer für die oberen Bereiche. Shampoo gemäß Gebrauchsanweisung dosieren, viel hilft nicht viel bei einem schonenden Shampoo. Überdosierung kann jedoch Sinn machen, wenn es das Ziel ist, eine alte Wachsschicht vom Auto zu waschen, um später eine frische aufzutragen. Sinnvollerweise wendet man dann aber hierfür kein schonendes Shampoo an, sondern eines, das richtig zupackt z.B. ein Shampookonzentrat, einen wahrer „Wachskiller“, es gibt unterschiedliche Hersteller ( z.B. unser Lieferant Koch Chemie ). Und dann wäre da natürlich noch der Waschhandschuh.

Feuchte Mikrofaser hat eine hohe Reinigungswirkung, und ist dabei trotzdem relativ sanft zum Lack. Bei einem ordentlichen Handschuh sind keinerlei Spuren im Lack zu befürchten. Allerdings „reinigt“ Mikrofaser auch die Wachsschicht mit (runter), die kann sie nämlich nicht von Schmutz unterscheiden. Ein Mikrofaserhandschuh schrubbt nun nicht in einem Durchgang die ganze Wachsschicht weg (nicht mal in 10 Durchgängen), aber er geht schon ruppiger mit ihr um als ein Lammfellhandschuh.
Empfehlung deshalb: Mikrofaserhandschuh nur bei stärkerer Verschmutzung, oder ggf. nur an der Front gegen hartnäckige Insektenleichen einsetzen. Oder bei (noch) ungewachstem Auto. Oder bei versiegeltem Auto (unempfindlicher als Wachs).
Lammfellhandschuhe sind superweich und haben eine ausreichende Reinigungswirkung für mäßig verschmutzte Autos oder auch stärker verschmutzte Autos, wenn eine intakte Wachs- oder Versiegelungsschicht unter dem Schmutz ist. Eine solche Schicht wird durch Lammfell praktisch gar nicht beeinträchtigt und kann, bei Verwendung eines ebenfalls sehr schonenden Shampoos, ihre maximale Lebensdauer erreichen.

(  *Gürtellinie ist der Bereich unter bzw. über den Fenteransätzen )

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4.2 Fortsetzung Handwäsche
Mit dem gut in Waschwasser getränktem (nicht auswringen) Waschhandschuh arbeitet man sich nun rund um den Wagen, vom Dach angefangen, bis zur „Gürtellinie“ runter. Unter Verwendung von viel Wasser im Handschuh, es muss nur so am Wagen runterlaufen. Viel Wasser sorgt für einen guten Gleitfilm und minimierte Reibung/Kratzerrisiko. Handschuh regelmäßig wieder in den Eimer tauchen und neues Wasser aufnehmen, dabei zuvor auf grobe Verschmutzung prüfen. Diese ggf. rauswaschen und im Wasser zurücklassen.
An der „Gürtellinie“ auf den anderen Eimer und den weniger hochwertigen Handschuh wechseln. Die saubersten Bereiche unterhalb der Gürtellinie identifizieren und mit diesen beginnen. Die schmutzigesten zum Schluß, etwa in dieser Reihenfolge:
• Untere Seitenteile
• Untere Bereiche Frontstossfänger
• Untere Bereiche Stossfänger und Diffusor
• Einstiegsbereiche, Türinnenseiten (lackierte Bereiche)
• Türunterkanten (üble Dreck- und dadurch oft Rostherde!)
• Auspuff
• Felgenspiegel
• Felgenbetten (ggf. mit optionaler Bürste)

Profitipps:
• Der Profi schraubt zum Polieren später die Nummernschilder ab. Wer das vorhat, sollte das auch schon bei der Wäsche tun, denn in der Regel lauert da der Schmutz von Jahren drunter!
• Alte Waschhandschuhe kurz vor dem Exitus kann man gut dazu benutzen, die Radhäuser innen grob mit zu säubern. Manche wenden hier auch gern APC zur Unterstützung an!
• Motorhaube öffnen, um Innenkotflügel und Scheibenwischergehäuseabdeckung mit zu säubern. Scheibenwischerlippen kurz und ohne Druck mit dem Waschhandschuh abfahren.
• Mit einem Detailing-Pinsel kommt man gut an unzugängliche Stellen wie verschachtelte Kühlergrills und andere Gitter, Radschraubenlöcher, diverse Ecken und Ritzen
• Wagen nicht in der prallen Sonne waschen bzw. dann oft zwischendurch abspülen und nass halten. Eingetrocknetes Shampoo-Wasser hinterläßt üble Flecken.

5. Abspülen
Nach der Wäsche Wagen gründlich abspülen, nicht mit Wasser sparen. Sicherstellen, dass das Schaumwasser aus allen Ecken und Ritzen raus ist, auch aus den Einstiegsbereichen. Türen jedoch nicht öffnen, sondern Lanzenstrahl auf die Spalten richten! Wenn die SB Anlage das anbietet, „Glanztrocknen“ wählen. Taugt die Anlage was, ist das entmineralisiertes Wasser, vielleicht sogar noch mit einer Ablaufhilfe  versetzt, was die Trocknung leichter macht und Wasserflecken minimiert.

6. Trocknen
Hier muss relativ fix gearbeitet werden, besonders, wenn
• Es recht warm ist und/oder
• Sonneneinstrahlung nicht vermieden werden kann und/oder
• Das zuletzt benutzte Wasser sehr kalkhaltig (hart) war
Das auf dem Lack stehende Wasser sollte nämlich nicht von alleine trocknen, denn dies birgt die Gefahr von Wasserflecken und Wasserrändern, die schwer wieder zu entfernen sind. Ihr könnt Euch sicher schon vorstellen, dass man in diesen Fällen nicht einfach einen Badreiniger nehmen und die Kalkflecken vom Lack entfernen kann. (Könnt Ihr das Euch doch vorstellen, bitte hier aufhören zu lesen und weiterhin in die Waschanlage fahren ).
Um den Lack zu schonen, wird das Trockentuch ohne nennenswerten Druck über den Lack geführt. Einige besonders Penible packen das Trockentuch sogar nur an 2 Ecken und ziehen es an diesen über den Lack, als Druck nur das Eigengewicht des Tuches, wie man eine Tischdecke vom Tisch zieht. Diese Vorsicht ist (mindestens) zwei Faktoren geschuldet:
• Das Trockentuch ist in der Regel aus Mikrofaser. Mikrofaser ist schonend genug für den Lack, solange man nicht mit starkem Druck reibt/scheuert.
• Es kann immer was in der Luft rumfliegen, vom nächsten Dach geweht werden, vom Trockentuch an einer nachlässig gewaschenen Stelle eingefangen werden: Hat man ein Sandkorn o.ä. zwischen den (Mikro-)fasern, ist es dort relativ sicher eingebettet … es sei denn, man drückt das Tuch so fest auf den Lack, dass dieses hypothetische Sandkorn ihn berührt (*kratz*). Deswegen sind übrigens auch Trockenleder nicht mehr Stand der Zeit: Die nehmen nur Wasser auf (und zwar nicht so gut wie Mikrofaser), und evtl. Schmutz wird über den Lack gebügelt, auch ohne viel Druck.
Ein einziges Trockentuch kann ausreichen, Mikrofaser kann verdammt viel Wasser aufnehmen. Aber ein zweites oder gar drittes, kleineres Tuch für Bereiche in Bodennähe (ein großes Tuch kann den Boden berühren, wenn man nicht aufpasst) oder für semi-saubere Bereiche wie Felgen, Einstiege (Scharnierfett), Wasserabläufe, Stellen unter der Motorhaube ist angeraten. Das können auch ganz „normale“ weiche Mikrofasertücher sein, die nicht eigens als „Trockentuch“ ausgewiesen sind. Soviel Wasser muss in diesen Bereichen nicht geschluckt werden.
Nach 2, 3 mal Waschen habt Ihr so oder so den Bogen raus, wieviele Tücher Ihr wofür braucht, das ergibt sich von selbst und ist keine Wissenschaft.
Profitipps:
• Das ELITE Ultra Plush Deep Pile XL Drying Towel ist in Deutschland nicht erhältlich, aber in Dicke, Saugkraft und Weichheit unschlagbar. Ein Blick auf die Insel (UK) kann lohnen, dort gibt es so Vieles, was in DE nicht erhältlich ist.
Oder aber es ist in UK deutlich billiger. Da relativiert sich auch das Porto von fast EUR 15,-, wenn man ordentlich was einkauft.
• Steht evtl. ein Kompressor/Druckluft zur Verfügung? Sowas ist ideal, um das Wasser aus den letzten Ritzen oder nervenden Waben-Kühlergrills mit 20000 Waben zu scheuchen!
• Manche sprühen den Quick-Detailer (siehe nächster Abschnitt) schon jetzt auf das nasse Auto auf, sparen so einen Arbeitsschritt und erleichtern die streifen- und fleckenfreie Trocknung. Wer das vor hat: Prüfen, ob der Detailer mit Wasser zusammen verwendet werden kann. „Detailer“, die eigentlich „Sprühversiegelungen“ sind,  mögen z.B. kein Wasser! Lieber einen 2. Schritt machen!


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7. Quick-Detailing
Quick-Detailer waren anfangs eigentlich zur „wasserlosen“ Wäsche gedacht, erfunden von den notorisch wasserknappen Amerikanern. Später fügte man noch weitere Eigenschaften zu den Produkten hinzu, wie einen Schutz- und Glätteeffekt sowie einen (moderaten) Glanz-Boost. In Ländern, wo nicht mit Wasser gespart werden muss wie bei uns, kauften die Leute die Quick-Detailer oft nur wegen diesen nachträglich hinzugefügten Features, zur Nutzung nach der Wäsche als Glanz- und Glättebooster.
In ihrer eigentlichen Funktion nutzt sie hierzulande kaum jemand.Das haben auch die Hersteller mitbekommen und vermarkten viele Quick-Detailer jetzt auch in erster Linie mit diesen Eigenschaften. en Standzeit definitiv nicht als Trockenwäsche konzipiert. Zudem haben einige Produkte, die als „Sprühversiegelungen“ vermarktet werden, auch eher die Eigenschaften von (synthetischen) Quick-Detailern. Einer Versiegelung schreibt man in der Regel nämliche eine gewisse Standzeit zu, die diese Sprüh-Versiegelungen einfach nicht aufweisen.
Anwendung:
Direkt auf den Lack oder in das Tuch sprühen und mit einem weichen, fusselfreien und nicht zu flauschigen (kann leichte Streifen erzeugen, so dass man nachwischen muss) Mikrofasertuch auf dem Lack verteilen. Fensterflächen meiden (kann Schmieren oder unerwünschte Reflektionen erzeugen). Gummiteile, Kunststoffe, Scheinwerfer, Felgen, etc. können mit behandelt werden. Bei gutem Licht arbeiten. Das war’s schon. Kann in 10 Minuten erledigt sein und hält in der Regel länger als jedes „Heißwachs“ aus der Waschanlage. Entfernt frische Wasserflecken, boostet Glanz und Glätte und hemmt damit die Neueinschmutzung. Verlängert in geringem Ausmaß die Standzeit eines vorhandenen Wachses. Es schützt den Schutz sozusagen, für ein paar Tage oder gar Wochen.

Das war’s soweit zur Autowäsche. Viel Spaß beim Saubermachen! Fragen beantworte ich gerne mithilfe der Kommentarfunktion.

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